Seit einigen Jahren ist der Schreibende in den Quartieren als Rikschaunternehmer (Velotaxi Basel), bei Recherchen zum Thema Parkraumbewirtschaftung (VELOP.CH und Planungsgruppe Gundeldingen) und zuletzt auf dem Velo für eine grosse Spitex-Organisation unterwegs. Wind und Wetter ausgesetzt erlebt er wie sich Menschen mit der Mobilität, Architektur, Klima und zuletzt auch der Fauna arrangieren.
Das unterschiedliche Funktionieren der Infrastruktur in verschiedenen Jahreszeiten lässt jedes Detail im häuslichen Alltag als systemrelevant erscheinen, in Wirklichkeit funktioniert alles aber nur im Zusammenspiel. Partikularinteressen wirken sich flächendeckenden aus, was den Implikationen des Begriffs «SPÄM» entsprechen soll.
Der Plan ist nun, diese Eindrücke in Form von Aufsätzen und bei Interesse auch als eine Publikation zu verlegen. Bei der Umsetzung kann mir gegegenfalls meine Erfahrung als Grafiker und Konzepter von Kampagnen helfen. In diesem Sinne, man liest sich! Im April 2026
Einleitung zur gleichnamigen Ausstellung im Vitra Design Museum (Ausschnitt)
Dass sich unser Verhältnis zur Natur ändern muss, das ist in Zeiten des Klimawandels und ökologischer Krisen deutlicher denn je. Doch wo anfangen? Bei so komplexen Zusammenhängen und Herausforderungen ist es nicht leicht, umsetzbare Antworten zu finden. Da ist der Garten ein guter Ort, um mit der Suche zu beginnen. Gärten sind die Welt in Miniatur. Was unser Verständnis von Natur ausmacht und wie wir uns zu ihr verhalten – sei es als Individuum oder als Gesell schaft –, ist in allen Zeiten und Kulturen immer wieder hier verhandelt worden: im Garten.
Ausgerechnet Stadtraum an Schnellstrassen, Autobahnen grenzend oder vom Transitverkehr zerschnitten weist Defizite bei der Begrünung und der Veloinfrastruktur auf. Auch wenn die Stadtreparatur ganz oben auf der politischen Agenda steht, können lärmbetroffene Quartiere mit ihren Forderungen nicht durchdringen. Sie haben die Autoprivilegien schätzen gelernt und kennen nichts anderes.
Das Lehenmatt-Quartier mit seinen markanten Hochhäusern grenzt an einer Seite an die Birs und stösst auf der anderen Seite an die N2 und das Gellertplateau, wo im Schwarzpark die Hirsche grasen. Hier befindet sich eine der schönsten Naturwiesen innerhalb der Stadt, eine Trockenwiese von nationaler Bedeutung, die nicht durch eingebrachte Arten verfälscht worden ist, gibt der WWF dem etwas eingekesselt wirkenden Quartier zum Trost mit.
2011 feierte Velotaxi Basel sein 1-jähriges Jubiläum im Restaurant Sriveda
Das Velo gibt es als Rarität, als Sportgerät ultraleicht oder zum Unterstreichen eines bestimmten Lebensgefühls. Für die meisten ist es aber das praktische Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu gelangen. Und damit sind wir schon mitten im Thema, dem Geschäft der Rikschafahrer, den 1-Mann-Unternehmen auf drei Rädern. Dem ist der heutige Abend gewidmet. Davon erzählt der poetische indische Film ‚Amal‚ von Richie Mehta, 2007, 101 Min.
Rikschas dürfte für die meisten in Verbindung mit Delhi oder anderen Städten in Indien oder Shanghai in China in Verbindung bringen. Es bietet eine Alternative zu fehlenden öffentlichen Verkehrsmitteln. Die offenen Fahrzeuge sind auf Tuchfühlung, lassen an der Atmosphäre der Strasse teilhaben. Rikschas sind so gesehen ein Teil eines in Bewegung versetzten Dorfplatzes. Was für ein Kontrast zum hermetischen Abwickeln von Verkehr in unseren Breitengraden.
Gemäss neuen Berechnungen ist Solarstrom vom Dach teuer und wird in Zukunft teuer bleiben. Die Autoren bezeichnet Dach-Solaranlagen als teuerste Stromproduktionstechnologie der Schweiz, teurer als Windenergie oder neuer Atomstrom. Die Axpo wertet die Befreiung von Netznutzungsgebühren für Solaranlagenbetreiber als versteckte Subvention.
Die Wasserbetriebe sprechen von einem Paradigmenwechsel: Regen soll dort versickern oder verdunsten, wo er fällt. Denn jeder Tropfen, der abfliesst, ist ein verlorener Tropfen. Werden Strassen oder Plätze saniert, soll das Schwammstadt-Konzept künftig mitgedacht werden.
In Zukunft werden Quartiere und Strassenraum nach dem Schwammstadt-Konzept geplant oder bestehende Hitzeinseln danach umgebaut. Die Parkplätze werden aufgehoben und Entsiegelt. Bis es soweit ist, braucht es Zustimmung, Umsortierung und alternativen Mobilitätsangebote. Autos bleiben auf der Strecke, was auch weh tut. Solches poetisch inszeniert ist das Ziel der Initiative «Schwammauto».
Um Ihnen ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern bzw. darauf zuzugreifen.
Funktional
Immer aktiv
Der Zugriff oder die technische Speicherung ist unbedingt für den rechtmäßigen Zweck erforderlich, um die Nutzung eines bestimmten Dienstes zu ermöglichen, der vom Abonnenten oder Nutzer ausdrücklich angefordert wurde, oder für den alleinigen Zweck der Übertragung einer Nachricht über ein elektronisches Kommunikationsnetz.
Vorlieben
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist für den rechtmäßigen Zweck der Speicherung von Voreinstellungen erforderlich, die nicht vom Abonnenten oder Nutzer beantragt wurden.
Statistiken
Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu statistischen Zwecken erfolgt.Die technische Speicherung oder der Zugriff, der ausschließlich zu anonymen statistischen Zwecken verwendet wird. Ohne eine Aufforderung, die freiwillige Zustimmung Ihres Internetdienstanbieters oder zusätzliche Aufzeichnungen von Dritten können die zu diesem Zweck gespeicherten oder abgerufenen Informationen allein in der Regel nicht zu Ihrer Identifizierung verwendet werden.
Marketing
Die technische Speicherung oder der Zugriff ist erforderlich, um Nutzerprofile zu erstellen, um Werbung zu versenden oder um den Nutzer auf einer Website oder über mehrere Websites hinweg zu ähnlichen Marketingzwecken zu verfolgen.